Allgemein, Schwangerschaft und Geburt
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Magnesium in der Schwangerschaft

Viele werdende Mamas bekommen gleich zu Beginn der Schwangerschaft Magnesium verschrieben. Es ist krampflösend, darüber hinaus hat es auch eine leicht abführende Wirkung – was praktisch ist, leiden doch viele Schwangere durch die hormonelle Umstellung an Verstopfung.

Wie wirkt sich ein Magnesiummangel aus?

Zu wenig Magnesium führt zu Wadenkrämpfen und Verdauungsstörungen, die Wadenkrämpfe treten meist in der Nacht auf. Zu wenig Magnesium in der Schwangerschaft kann das Risiko für eine Fehl- oder Frühgeburt erhöhen.

Das Magnesium aus Lebensmittel kann leichter aufgenommen werden, als aus Präparaten, daher sollte in der Schwangerschaft auf eine magnesiumreiche Ernährung geachtet werden.

Welche Lebensmittel enthalten viel Magnesium? 

  • Milch und Milchprodukte
  • Sonnenblumen- und Kürbiskerne
  • Grünes Gemüse
  • Beeren
  • Bananen
  • Nüsse und Mandeln
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Haferflocken
  • Mineralwasser mit hohem Magnesiumanteil

Kann Magnesium wirklich wehenhemmend wirken? 

Magnesium hat eine krampflösende Wirkung, wirkt aber nur in sehr hohen Dosen in Form von Infusionen wehenhemmend. Auf echte Geburtswehen hat das Magnesium, das Schwangere verschrieben bekommen, keinen Einfluss.

Frauen, die lange die Anti-Baby-Pille genommen haben, haben meist zu Beginn der Schwangerschaft niedrige Magnesiumwerte – sie sollten besonders gut auf ausreichende Magnesiumzufuhr zu Beginn der Schwangerschaft achten.

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