Kinder
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Zeitumstellung oder „Wir drehen an der Uhr, die Kinder drehen am Rad… „

Zeitumstellungen sind zweimal jährlich für Familien eine Belastungsprobe: Nicht nur für die Erwachsenen ist die Umstellung mühsam, besonders Kinder und Kleinkinder stellen ihren gewohnten Rhythmus schwer um: Am Samstag werden die Uhren wieder für eine Stunde nach vor gestellt, dann heißt es für Kinder nach der „gewohnten“ Zeit eine Stunde früher ins Bett und morgens eine Stunde früher aufstehen…

Die fehlende Stunde macht sich insbesondere bemerkbar, indem die Kinder abends noch gar nicht müde sind und morgens schwer aus dem Bett kommen. Oft ist dieser Effekt über viele Wochen spürbar. Bereits ab dem 6. Monat haben auch Säuglinge einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus. Kinder brauchen durchschnittlich drei bis vier Wochen, um sich an die neue Zeit anzupassen.

6 Tage – 10 Minuten, Schlafen UND Essen umstellen! 

Damit die Umstellung nicht von einen Tag auf den anderen kommt, am besten schon einige Tage vor und nach der Zeitumstellung die Schlafenszeiten um je 10 Minuten vorverlegen. Das heißt: Statt um 19 Uhr geht das Kind schon um 18.50 Uhr schlafen, so gewöhnt es sich langsam um. Auch morgens sollte es dann die 10 Minuten früher geweckt werden. Wer ein besonders sensibles Kind hat, kann den Intervall auch auf fünf Minuten verkürzen, das dauert dann 12 Tage.

Doch nicht nur der Nachtrhythmus, auch der Tag sollte angepasst werden: Essenszeiten geben Kindern oft Struktur, sie sollten ebenso um jeweils 10 Minuten vorverlegt werden.

Achtung: Den Mittagsschlaf ausfallen zu lassen hilft meistens nichts, sehr übermüdete Kinder schlafen abends meist noch schlechter ein als ausgeschlafene! Alle 40 bis 60 Minuten haben Kinder ein so genanntes „Schlaffenster“ – dies ist der richtige Zeitpunkt, um die Kinder ins Bett zu bringen. Bei kleinen Kindern erkennt man dieses an Augen reiben, Gähnen und am Ohr ziehen.

Zimmer abdunkeln

Ein dunkler Raum lässt Kinder besser einschlafen, vorausgesetzt sie haben keine Angst im Dunkeln. Dabei können Schlummerlicht oder eine Taschenlampe helfen.

Viel Zeit aktiv an der frischen Luft verbringen 

Bewegung draussen und viel Frischluft! Gerade in den Tagen um die Zeitumstellung viel Zeit draussen einplanen und die Kinder bewegen. Das ist nicht nur gesund, sondern macht auch schön müde.

 

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