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1,2,3 – so wird die Schnupfennase frei

Es schneit, regnet und ist kalt draussen. Viele Babys und Kleindkinder leiden jetzt unter lästigem Schnupfen. Besonders ganz kleine Kinder, die noch nicht den nötigen Druck erzeugen können, um die Nase wieder frei zu haben: die ist nämlich für Babys ganz wichtig, um trinken zu können. Wir haben die besten Tipps, um die Nasen Eurer Kleinen schnell frei zu bekommen: Stillende Mamas können ein paar Tropfen Muttermilch in die Babynase eintropfen, alternativ kann eine isotone Kochsalzlösung aus der Apotheke dazu verwendet werden. Ebenfalls in der Apotheke sind Glaspipetten erhältlich, damit lassen sich die Flüssigkeiten gut eintropfen. Viele Apotheken und Drogerien führen eigene Baby-Nasensauger, die als Aufsatz oder mechanisch angewendet werden können. Damit lässt sich Nasensekret besonders gut entfernen. Eine in kleine Stücke geschnittene Zwiebel in einem Socken oder Teesäckchen über dem Bett oder Stubenwagen aufhängen. Der Wirkstoff der Zwiebel – das Senföl – macht Schnupfennasen schnell wieder frei. Riecht zwar gewöhnungsbedürftig, hilft aber wunderbar. Ein Balsam mit Engelwurz, einfach auf den Nasenrücken und die Stirn auftragen. Die Engelwurz hat eine wärmende, antibakterielle, befreiende und auswurffördernde …

Die Kinder und Babyapotheke für zuhause

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor ziemlich genau zwei Jahren, Anfang März kurz vor der Geburt meines Sohnes, panisch meine Schwestern, Freundinnen, Mutter und Schwiegermutter anrief, um herauszufinden, was ich UNBEDINGT für ein mögliches krankes Baby brauchen könnte. Viele Tipps waren hilfreich, ich habe in weiser Voraussicht ziemlich viel besorgt – und war beim ersten Schnupfen sehr froh, dass ich gut vorgesorgt hatte. Diese Tipps möchten wir euch keinesfalls vorenthalten und voilà: Hier ein Best – of – Hausapotheke, sorgfältig zusammengetragen und ergänzt von weisen Freundinnen und Generationen von Müttern aus meinem Bekanntenkreis. 😉 Kirschkernkissen  Ein guter Begleiter bei den berühmten Dreimonatskoliken, bei Bauchschmerzen, Verkühlungen und auch für Zwiebelsocken ein unverzichtbarer Begleiter. Nasensauger Das klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig eigenartig, und es gibt inzwischen eine Vielzahl an Technologien, die am Markt zu finden sind: Vom gewöhnlichen Sauger, den man einfach durch Luftansaugen bedient, oder als Aufsatz für den Staubsauger: Hier darf man nach Budget und Vorliebe selbst entscheiden, was gut ist. Ich bin mit dem normalen Nasensauger von NoseFrida wunderbar …

Die 10 besten LIFE HACKS bei Erkältung

Das Kind schnupft, die Nase rinnt und ist verstopft: Eine ordentliche Verkühlung oder Erkältung ist da. Wir haben die besten Hausmittel und Tipps, wie ihr die Erkältung gut übersteht und die verstopfte Nase unterstützen könnt: HAUSMITTEL aus der Küche 1. Frischluft (ab 0 Monaten) IHR BRAUCHT: Warme Kleidung, Kinderwagen, Fell- oder Daunensack Die frische Luft, vor allem im Winter die kalte Luft, befreit kleine Kindernasen und wirkt sich positiv auf den Verlauf der Verkühlung aus. Leichte, nicht zu anstrengende Spaziergänge in ausreichend warmer Kleidung stärken das Immunsystem. Babys warm einpacken, am besten in einen Fell- oder Daunensack und  draußen schlafen lassen ACHTUNG: nicht bei Fieber geeignet! Bitte achtet darauf, die Kinder warm genug anzuziehen! 2. Zwiebelsocken (ab ca. 6 Monaten) IHR BRAUCHT: 1 Zwiebel, 1 Paar Baumwollsocken, 1 Paar Wollsocken, Wärmeflasche oder Kirschkernkissen Die Zwiebel ist ein echter Alleskönner, besonders hilfreich sind Zwiebelsocken bei einer Erkältung: Dazu die Zwiebel aufschneiden und in der Mikrowelle oder in einem Topf kurz erwärmen (nicht erhitzen!). Zwiebel in einen Socken stopfen und dem Kind anziehen. Ihr könnt die Fußsohlen …

Die besten Tipps bei Windeldermatitis

Jede Mutter kennt das Problem: Der Po des Babys oder des Kleinkinds ist gerötet, die Entzündung breitet sich aus. Die Gründe für die Windeldermatitis sind vielfältig: Falsches Essen, eine schlechte Immunabwehr durch anschiebende Zähne oder einen Infekt oder auch einfach zu seltenes Wechseln der Windeln können zu einer Windeldermatitis führen. Die besten Tipps, um eine Windeldermatitis schnell in den Griff zu bekommen: Auf Pasten und Salben, Puder und Feuchttücher verzichten! Sie begünstigen das Ausbreiten des Ausschlags Den Po am besten nur mit Wasser reinigen und gut trocknen lassen Oft wickeln oder das Kind am besten nackt laufen lassen Zitrusfrüchte, Obstsäfte, Tomaten oder Erdbeeren vermeiden (Achtung bei Quetschis und Fruchtsäften) Die besten Hausmittel: Muttermilch Sitzbäder mit Schwarztee, Stiefmütterchentee, Kamillentee oder Schafgarbentee (15 min ziehen lassen) Sitzbäder mit Ringelblumen oder Eichenrinde Sitzbad mit Salz und blauer Kamille Heilwolle – einfach zwischen Po und Windel legen Heilerde Bitte zum Arzt: Wenn sich das Hautbild schnell und deutlich verschlechtert Beim Soor sind die Rötungen scharf umrandet und massiv ausgeprägt- dann handelt es sich bereits um einen Windelpilz, der unbedingt …

Zeitumstellung oder „Wir drehen an der Uhr, die Kinder drehen am Rad… „

Zeitumstellungen sind zweimal jährlich für Familien eine Belastungsprobe: Nicht nur für die Erwachsenen ist die Umstellung mühsam, besonders Kinder und Kleinkinder stellen ihren gewohnten Rhythmus schwer um: Am Samstag werden die Uhren wieder für eine Stunde nach vor gestellt, dann heißt es für Kinder nach der „gewohnten“ Zeit eine Stunde früher ins Bett und morgens eine Stunde früher aufstehen… Die fehlende Stunde macht sich insbesondere bemerkbar, indem die Kinder abends noch gar nicht müde sind und morgens schwer aus dem Bett kommen. Oft ist dieser Effekt über viele Wochen spürbar. Bereits ab dem 6. Monat haben auch Säuglinge einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus. Kinder brauchen durchschnittlich drei bis vier Wochen, um sich an die neue Zeit anzupassen. 6 Tage – 10 Minuten, Schlafen UND Essen umstellen!  Damit die Umstellung nicht von einen Tag auf den anderen kommt, am besten schon einige Tage vor und nach der Zeitumstellung die Schlafenszeiten um je 10 Minuten vorverlegen. Das heißt: Statt um 19 Uhr geht das Kind schon um 18.50 Uhr schlafen, so gewöhnt es sich langsam um. Auch morgens sollte …

Wie viele Kalorien braucht mein Kind?

Gesunde Ernährung von Babys und Kleinkindern ist für viele Eltern ein wichtiges Thema – viele Eltern machen sich ausreichend Gedanken über gesunde Lebensmittel –  aber wie viel davon braucht mein Kind tatsächlich? Gerade bei Babys sind sich viele Mamas unsicher. Babys brauchen im ersten Jahr sehr viel Energie, sie verdoppeln oft innerhalb weniger Wochen ihr Körpergewicht und haben im Vergleich zu Erwachsenen einen enormen Kalorienbedarf. Der Kalorienbedarf bei Kleinkindern bis sechs Jahren bleibt hoch – wobei es hier natürlich wieder auf die Aktivität der Kleinen ankommt:  Je mehr das Kind tobt, rennt, klettert und sich bewegt, desto höher ist auch der Verbrauch. Die folgende Tabelle soll einen Überblick über den Tagesbedarf geben: Hier auch ein paar Beispiele bzw. Anhaltspunkte, welche Nahrungsmittel wie viele Kalorien haben: 1 Butterbrot – 126 kcal 1 Kartoffel: 86 kcal 100 ml Säuglingsnahrung (Pre): 66 kcal Quetschi: 40-60 kcal Banane: 115 kcal Glas Frucht & Getreide Apfel-Banane mit Babykeks: 140 kcal Wichtig ist: Peinlich genaues Kalorienzählen ist nicht notwendig, solange das Kind normal entwickelt und normalgewichtig ist. Zum Vergleich: Ein erwachsener Mann …

Wozu brauchen Kinder Vitamin D?

Vielen Babys werden ab Geburt Vitamin D Tropfen verschrieben – aber wozu eigentlich? Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und wird auch als Hormon eingestuft. Es wird einerseits durch den Körper mithilfe von Sonnenlicht selbst aufgebaut oder über die Nahrung zugeführt.Vitamin D regelt den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel und wird über die Haut selbst produziert. Vitamin D wird über die Leber und die Niere aktiviert und landet dann schließlich in unserem Blutkreislauf. Es ist ein wichtiger Knochenbaustein, regelt wichtige Stoffwechselfunktionen wie die Kalzium- und Phosphataufnahme über den Organismus und ist unverzichtbar für den Zahnaufbau. Besonders für ältere Menschen ist ausreichend Vitamin D wichtig, da es den Knochenstoffwechsel anregt und so Osteoporose vorbeugt. RACHITIS – die gefürchtete Krankheit Ein Mangel an Vitamin D führt zu einem Ungleichgewicht im Kalzium- und Phosphathaushalt. Bei Kindern kommt es zur so genannten „Rachitis“ – einer Krankheit, die zu Skelettverformungen und einer Störung der Wachstumsfugen führt. Ein Vitamin-D-Mangel kann über das Blutbild diagnostiziert werden. Gerade Babys, die ein enormes Wachstum aufweisen und sich rasch entwickeln brauchen Vitamin D dringend für eine …