Alle Artikel in: Schwangerschaft und Geburt

Die Brennessel, das Eisen -Superfood

Tut gut, nicht weh! Eisenmangel – ein großes Thema während der Schwangerschaft und Stillzeit, insbesondere für Frauen, die wenig oder gar kein Fleisch essen. Wie äußert sich Eisenmangel? blasse Haut, starke Müdigkeit und Erschöpfung, Immunschwäche, Schwindel, Kurzatmigkeit und Flimmern vor den Augen Vor allem schwangere Frauen sollten täglich rund 20 bis 30 mg Eisen zu sich nehmen, idealerweise in Kombination mit Vitamin C – dadurch wird die Aufnahme von Eisen verbessert. Und obwohl wir schon mitten im Herbst angekommen sind, Brennesselstauden sind noch immer im Hausgarten oder in der wilden Natur zu finden – sie stehen uns praktischerweise von April bis Oktober zur Verfügung. Als Frühjahrsgemüse werden die jungen Brennnesseltriebe wegen ihres hohen Gehalts an Eisen, Flavonoiden sowie Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium, Silizium, Vitamin A und C, aber auch wegen ihres hohen Eiweißgehalts geschätzt. Brennesseln enthalten doppelt soviel Vitamin C wie Orangen! Der Geschmack wird als „dem Spinat ähnlich, aber aromatischer“ und als feinsäuerlich beschrieben. Zum Verzehr geeignet sind dabei sowohl die Brennesselbläter, die Samen und die Wurzel der Brennesselstaude. Aus Brennesseln lassen sich wunderbare Pestos, …

Die Kinder und Babyapotheke für zuhause

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor ziemlich genau zwei Jahren, Anfang März kurz vor der Geburt meines Sohnes, panisch meine Schwestern, Freundinnen, Mutter und Schwiegermutter anrief, um herauszufinden, was ich UNBEDINGT für ein mögliches krankes Baby brauchen könnte. Viele Tipps waren hilfreich, ich habe in weiser Voraussicht ziemlich viel besorgt – und war beim ersten Schnupfen sehr froh, dass ich gut vorgesorgt hatte. Diese Tipps möchten wir euch keinesfalls vorenthalten und voilà: Hier ein Best – of – Hausapotheke, sorgfältig zusammengetragen und ergänzt von weisen Freundinnen und Generationen von Müttern aus meinem Bekanntenkreis. 😉 Kirschkernkissen  Ein guter Begleiter bei den berühmten Dreimonatskoliken, bei Bauchschmerzen, Verkühlungen und auch für Zwiebelsocken ein unverzichtbarer Begleiter. Nasensauger Das klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig eigenartig, und es gibt inzwischen eine Vielzahl an Technologien, die am Markt zu finden sind: Vom gewöhnlichen Sauger, den man einfach durch Luftansaugen bedient, oder als Aufsatz für den Staubsauger: Hier darf man nach Budget und Vorliebe selbst entscheiden, was gut ist. Ich bin mit dem normalen Nasensauger von NoseFrida wunderbar …

Zahngesundheit in der Schwangerschaft

„Jedes Kind kostet einen Zahn“ – so lautet eine alte Bauernweisheit. Aber warum sind wir in der Schwangerschaft eigentlich so anfällig für Karies, Zahnfleischentzündung und Zahnfleischschwund? In der Schwangerschaft kommt es häufig zu Zahnfleischproblemen Nahezu zwei Drittel aller Schwangeren sind von Problemen mit der Mundgesundheit in der Schwangerschaft betroffen. Grund dafür sind die hormonellen Veränderungen, die den Speichel saurer werden lassen und ihn damit anfälliger für Bakterien machen. Zusätzlich wird in der Schwangerschaft das Zahnfleisch besser durchchblutet, es ist empfindlich und schwillt leicht an. Häufiges Zahnfleischbluten ist die Folge. Siedeln sich nun durch Zahnbelag vermehrt Bakterien an, so kann es zu einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kommen. Diese äußert sich in gerötetem und geschwollenen Zahnfleisch, das leicht blutet. Bleibt diese Zahnfleischentzündung unbehandelt, so kommt es zu einer Zahnbettentzündung (Parodontitis), die zu einer Lockerung der Zähne und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führt. Frühgeburt und geringes Geburtsgewicht als Risikofaktor Eine Entzündung des Zahnfleisches, die in eine Zahnbettentzündung übergeht, kann auch erhebliche Folgen für das Baby haben: Mediziner haben in aktuellen Untersuchungen herausgefunden, dass bei Frauen mit unbehandelter Zahnbetterkrankung …

Sodbrennen in der Schwangerschaft – was hilft?

Gerade im letzten Drittel ist kaum eine Schwangere davon verschont: Das lästige Sodbrennen, das speziell nach dem Essen einsetzt und sich durch saures Aufstoßen und einen Druck in der oberen Magengegend zeigt. Das Baby drückt mit seinem Gewicht und seiner Größe den Magen der werdenden Mama ganz schön nach oben – der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen öffnet sich nun leichter und Magensäure kann nach oben gelangen. Wie könnt ihr Sodbrennen vorbeugen? Langsames Essen und gutes, mehrmaliges Kauen Lieber kleine Portionen, öfter über den Tag verteilt, einnehmen Nach dem Essen aufrecht sitzen, beim Liegen kann die Säure leichter nach oben fließen Fettes und scharfes, kaltes und süßes Essen verursachen Sodbrennen ebenso wie kohlensäurehaltige Getränke: lieber Tee und verdünnte Fruchtsäfte genießen – die sind auch gesünder! Weite Kleidung tragen, die vor allem am Bauch nicht einengt. Mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen essen Die wirksamsten HAUSMITTEL gegen Sodbrennen, die auch in der Schwangerschaft erlaubt sind: Ein Löffel Heilerde Pulver (aus der Apotheke) in einem Glas lauwarmen Wasser auflösen und in kleinen Schlucken trinken Nüsse kauen: Haselnüsse, …

Magnesium in der Schwangerschaft

Viele werdende Mamas bekommen gleich zu Beginn der Schwangerschaft Magnesium verschrieben. Es ist krampflösend, darüber hinaus hat es auch eine leicht abführende Wirkung – was praktisch ist, leiden doch viele Schwangere durch die hormonelle Umstellung an Verstopfung. Wie wirkt sich ein Magnesiummangel aus? Zu wenig Magnesium führt zu Wadenkrämpfen und Verdauungsstörungen, die Wadenkrämpfe treten meist in der Nacht auf. Zu wenig Magnesium in der Schwangerschaft kann das Risiko für eine Fehl- oder Frühgeburt erhöhen. Das Magnesium aus Lebensmittel kann leichter aufgenommen werden, als aus Präparaten, daher sollte in der Schwangerschaft auf eine magnesiumreiche Ernährung geachtet werden. Welche Lebensmittel enthalten viel Magnesium?  Milch und Milchprodukte Sonnenblumen- und Kürbiskerne Grünes Gemüse Beeren Bananen Nüsse und Mandeln Vollkornprodukte Hülsenfrüchte Haferflocken Mineralwasser mit hohem Magnesiumanteil Kann Magnesium wirklich wehenhemmend wirken?  Magnesium hat eine krampflösende Wirkung, wirkt aber nur in sehr hohen Dosen in Form von Infusionen wehenhemmend. Auf echte Geburtswehen hat das Magnesium, das Schwangere verschrieben bekommen, keinen Einfluss. Frauen, die lange die Anti-Baby-Pille genommen haben, haben meist zu Beginn der Schwangerschaft niedrige Magnesiumwerte – sie sollten besonders gut …